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Absetzen von Antidepressiva: Strategien im Vergleich
Lesezeit: 9 Minuten Quelle: Apotheken Umschau Pro & gesundheit-hören
Depressionen sind oft eine wiederkehrende Erkrankung – ohne fortlaufende Behandlung haben bis zu 75 Prozent der Patient:innen irgendwann einen Rückfall. Aus Sorge vor einem Rückfall werden deshalb Antidepressiva oft deutlich länger verordnet und eingenommen, als von Leitlinien empfohlen. Über die Jahre wurde eine Vielzahl von Strategien entwickelt und getestet, damit das Absetzen besonders gut gelingt und ein Rückfall ausbleibt. Doch welche Strategie ist die beste? Dazu gab es bislang nur bedingt robuste Daten. Eine Meta-Analyse hat nun verschiedene Strategien verglichen. Dr. Dennis Ballwieser, Arzt und Chefredakteur der Apotheken Umschau, hat sie sich angeschaut.
Für die Folge haben wir Informationen eingeholt bei: Prof. Dr. Tom Bschor
Stand: 8. April 2026
Quellen und nützliche Links:
- Meta-Analyse zu Ausschleichungsstrategien für Antidepressiva (engl.; DOI: 10.1016/S2215-0366(25)00330-X)
- Kommentar zur Meta-Analyse (engl.; DOI: 10.1016/S2215-0366(25)00361-X)
- Systematische Übersicht und Meta-Analyse: Häufigkeit von Absetzsymptomen bei Antidepressiva (engl.; DOI: 10.1016/S2215-0366(24)00133-0)
- Nationale Versorgungsleitlinie Unipolare Depression (WMF-Register-Nr. nvl-005)
Das Team hinter „’ne Dosis Wissen“:
Hosts: Dennis Ballwieser, Laura Weisenburger;
Autor:innen: Emeli Glaser, Jana Hauschild, Christian Heinrich, Johanna Heuveling, Felix Kunz, Vincent Suppé, Klaus Wilhelm, Christian Wolf;
Redaktion: Sebastian Brodkorb, Kareen Seidler, Sofia Zharinova;
Chefredakteur: Peter Glück;
Postproduktion: BEBE Medien GmbH
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